Gesundheit gehört dem Patienten.
Technisch, rechtlich, moralisch.
Dreissig Jahre lang erfolgte die Digitalisierung des Gesundheitswesens rund um die Institutionen. Krankenhäuser kauften ihre Software. Kliniken kauften ihre. Niedergelassene Ärzte kauften ihre. Labore auch. Apotheken auch.
Mit jeder Anschaffung gewann jemand einen Kunden. Und mit jeder Anschaffung verlor der Patient ein Stück von sich selbst — ein Ergebnis, eingesperrt in einem System, das mit keinem anderen spricht, ein verlorenes Rezept beim Arztwechsel, ein Röntgenbild, das er niemandem zeigen kann, ohne es physisch zu holen.
Diese Fragmentierung ist kein Zufall. Sie ist die direkte Folge eines Modells, in dem Software an die Institution verkauft wird, niemals an die Person, um die es geht. Wer zahlt, bestimmt die Architektur. Und in dieser Welt hat niemand für den Patienten bezahlt.
My Data My Care kehrt dieses Verhältnis um.
Wir bauen den ersten Gesundheitspass, bei dem der Patient der Kunde, der Eigentümer und der Schwerpunkt ist. Alle anderen — Ärzte, Praxen, Krankenhäuser, Labore, Versicherer, Staaten — sind Partner, die sich an Sie anschliessen. Nicht umgekehrt.
Das ist kein Marketing-Versprechen. Es ist eine architektonische Entscheidung: Ihr Entschlüsselungsschlüssel liegt auf Ihrem Telefon. Wir haben keinen Zugang dazu. Keine Gerichtsbarkeit, kein Hersteller, kein Investor kann uns zwingen, zu entschlüsseln, was wir nicht entschlüsseln können.
Es ist auch eine rechtliche Entscheidung: Unsere AGB verankern Verpflichtungen, die unsere Mitbewerber nicht zu unterschreiben wagten. Kein Datenverkauf. Vollständige Portabilität mit einem Klick. Preisobergrenze. Vertragliche Entkoppelung unserer Module.
Und vor allem ist es eine moralische Entscheidung. Wir glauben, dass ein digitales Gesundheitssystem, das den Hauptbetroffenen das Eigentum nicht zurückgibt, sich langfristig selbst verrät.
Wir wurden konsultiert. Wir wurden diagnostiziert. Wir wurden operiert. Es ist an der Zeit, auch Eigentümer zu sein.